Berlin, Düsseldorf. Es gibt Ausstellungen, die zwar unmittelbar emotional berühren, aber auf unerklärbare Art und Weise nachwirken – die erst im Rückblick irritieren und zur weiteren Auseinandersetzung anregen. So geschehen beim Besuch der Solo-Show von Carolin Eidner in der Galerie Aurel Scheibler in Berlin ...

Kapstadt. Etwa so könnte das Interieur der Nautilus von Kapitän Nemo in einer Neuverfilmung des Jules Verne-Klassikers Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer aussehen, denke ich beim Betreten des Ausstellungsraumes. Geheimnisvoll vor dunklem Hintergrund in Szene gesetzt, erheben sich die fantastisch anmutenden Skulpturen und das Mobiliar des erst 27-jährigen Artdesigners Stanislaw Trzebinski. Die Skulpturen erscheinen wie fossilierte Meerestiere und Pflanzen, die zunächst vom Meeresboden geborgen, dann in Bronze gegossen und abschießend durch die Injektion von Leuchtstäben oder -strängen wieder zum Leben erweckt wurden. Auch die Form der Füße des imposanten Esstisches und die Struktur der außergewöhnlichen Kupferplatten an der Wand wirken...