Köln, im September 2018. Wie magisch hatten mich seine auf der diesjährigen Art Cologne präsentierten Arbeiten angezogen. In ihrer verspielt nostalgischen, scheinbar leichtfüßigen Ästhetik hatten die ausnahmslos figurativ gestalteten Werke einen fast kindlichen Entdeckergeist in mir geweckt. Was hatte es mit den Teufelchen der Wandarbeit auf sich, die einfach den Zeiger der Standuhr festhielten und mich so herausfordernd angrinsten? Das in einer Art hölzernem Scherenschnitt gefertigte Werk hatte sich bei näherer Betrachtung sehr schnell als alles andere als leichtfüßig entpuppt. Hier wurde nicht einfach nur ein Zeiger, sondern die Zeit angehalten. Ein Schnitt gemacht für ein Ende oder einen Neubeginn....