Auch wenn der Aufbau einer Sammlung zunächst einmal durch Ankäufe bestimmt ist, kann sich immer mal wieder auch der Verkauf des einen oder andere Werkes als sinnvoll erweisen – beispielsweise bei Änderungen des Konzepts. Spätestens an dieser Stelle lernt der vormals hofierte Sammler den Kunstmarkt von einer anderen Seite kennen. Ein Galerist nimmt Werke nur selten zurück. In den meisten Fällen stellt die Einlieferung in eine Auktion deshalb die einzige Alternative dar. Doch ist eine solche Eingabe mit erheblichen Risiken verbunden: Bieterkriege, Aufgelder bis zu 30 Prozent des Hammerpreises oder Worst Case: Das Kunstwerk wird nicht verkauft und ist in...